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Die Firma Tristar aus Hongkong ist neben Dragon und AFV-Club zur Zeit am eifrigsten dabei neue Bausätze auf den Markt zu bringen. Als erster Bausatz einer Pz 38(t) Reihe liegt nun dieser kleine leichte Kampfpanzer in der Ausf. E/F vor.

Der PzKpfw. 38(t) (das "t" steht für tschechisch) wurde seit 1938 bei der tschechischen Firma CKD (Praga) entwickelt und gefertigt. Nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in der CSR gingen die Werke und die Panzer an Deutschland und wurden weiter produziert. Aufgrund seiner sehr guten technischen Daten, Geschwindigkeit und Bewaffnung war der 38er der beste leichte Panzer zu Anfang des Zweiten Weltkriegs. In Auswertung des Polenfeldzuges, wo viele Pz 38(t) eingesetzt wurden, erhöhte man die Front- und Turmpanzerung um weitere 25 mm auf 50 mm, und die Seitenpanzerung auf 30 mm. Diese Ausführung nannte sich dann "E". Von November 1940 bis Mai 1941 wurden 275 Panzer der Ausf. E gefertigt. Von der Ausf. F (mit wenig Änderungen) wurden 250 Panzer zwischen Mai und Oktober 1941 gefertigt. Die PzKpfw. 38(t) wurden an der Ostfront hauptsächlich bei der 7., 8, 12., 19. und 20. Panzerdivision eingesetzt.

Der Bauplan ist sehr übersichtlich gestaltet

Bemalungsschema für 6 Versionen

Seitenteile und obere Panzerung

Unterwanne, Turmober- und Unterteil, Kanone und Kleinteile

Front- und Turmseitenpanzerung, Kettenbleche

Der Bausatz des PzKpfw 38(t) Ausf. E/F von Tristar (020) besteht aus:

  • 10 Spritzrahmen

  • 264 Teilen

  • 1 Fotoätzteilbogen

  • Einzelkettenglieder

  • Klarsichteilen

  • 2 Figuren

  • Decalbogen

  • Bauplan

Die Firma Tristar bietet uns mit diesen Bausatz aus wieder einen Kit der Extraklasse an. Die Teile sind sauber an 10 beige-braunen Spritzrahmen gegossen. Störende Angüsse wie bei der fernöstlichen Konkurrenz oft zu sehen, sind überhaupt nicht vorhanden. Die Grate an den Teilen halten sich im Rahmen.  Der Bausatz strotzt nur so vor Detaillierung. Eine Wanne im eigentlichen Sinne gibt es nicht. Diese wird 6 Teilen im Bauabschnitt 2 zusammengefügt. Sehr gut finde in an dem Bausatz, dass man das gesamte Fahrwerk beweglich darstellen kann. Die Räder bestehen aus separaten  Laufscheiben und den Gummiringen. Das schlägt sich positiv auf die Bemalung derselbigen nieder. Die Teile für die Bewaffnung und alle Außenanbauten sind sehr gut detailliert, so dass eigentlich auf zusätzliche PE verzichtet werden kann. Es sei den man beabsichtigt verbeulte Kettenblechen darzustellen. Die Werkzeuge haben keine angegossenen Halterungen, da diese mit Fotoätzteilen dargestellt werden müssen.

alle Werkzeuge, Kiste und Haken

Räder- und Fahrwerksteile 2 x vorhanden

Kettenglieder 3 x vorhanden

Zwei gut modellierte Figuren

Decals und Fotoätzteile

Ich finde, dass diese Lösung gerade für Anfänger nicht unbedingt optimal ist. Für die Sichtblöcke und Winkelspiegel ist Klarsichtmaterial beigelegt. Das Rohr der Kampfwagenkanone liegt als gegossenes volles Teil vor. Wem das nicht gefällt kann da auf gedrehte Teile im Zurüstbereich zurückgreifen. Die Kette wird aus jeweils 93 super gegossenen Einzelkettengliedern gebaut, die echt empfehlenswert sind. Dem Bausatz liegen als Zugabe noch zwei Panzer-Figuren mit Uniformen aus der frühen Phase des Krieges bei.

Der Bauplan ist in wie bei Tristar üblich, gut detailliert gezeichnet und in aufklappbarer Form, in 10 Bauabschnitte gegliedert. Einziges Manko hierbei, er könnte etwas größer sein. Mit den sehr gut gedruckten Abziehbildern ist es möglich, sechs verschiedene Panzer an der Ostfront zu markieren. Die Farbangaben für das Modell und die Varianten sind für Tamiya und zwei verschiedene Gunze Farben angegeben.

Fazit: Ein sehr schöner Bausatz mit hervorragender Ausstattung, der den Preis von rund 25 Euro auf alle Fälle wert ist und den es lohnt zu bauen.

 

2007 © www.panzerscale.com     Druckversion Galerieansicht

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