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Focke Wulf Fw 190 D-9 JV44, "Würgerstaffel" Ltn. Sachsenberg von Hasegawa (ST19) in 1:32

 

Das neuste von meinem Modellbautisch war zur Abwechslung wieder mal ein Flugzeug. Als Auftragsbau habe ich eine Focke Wulf, Fw 190 D-9 gebaut. Der Bausatz ist von Hasegawa und hat recht ordentliche Qualität.  Ich habe das Modell aus der Kiste, ohne irgendwelche Zurüstteile gebaut. Eine Pilotenfigur hat der Hersteller mit beigefügt. Die Qualität der Figur ist aber mehr als miserabel. Eigentlich wollte ich die Figur nicht mit platzieren, aber da dem Bausatz keine Gurte beiliegen, bin ich gezwungen den Piloten ins Cockpit zu setzen. Die Bordinstrumente liegen liegen als Decal bei und sind recht ordentlich gedruckt. Die Behandlung der Abziehbilder mit Weichmacher ist aber zwingend erforderlich, damit sie sich an die Instrumente anpassen. Vor dem Zusammenbau der beiden Rumpfhälften muss man das komplette Cockpit, einen Teil des Motors und den Piloten fertig bemalt einkleben. Später hat man dazu keine Gelegenheit mehr. Die Passgenauigkeit der Teile ist sehr gut und das Modell ist schnell zusammengebaut. Die Auspuffenden und die Läufe der MG's habe ich aufgebohrt.

Die Lackierung hat mich ganz schön viel Zeit gekostet. Als erstes habe ich alle Blechenden mit schwarz vorschattiert, um später etwas Auflockerung in an den Rändern der Bleche zu haben. Danach habe ich spezielle Flächen mit Aluminium mit Testors Metallizer gespritzt. Beim Flieger habe ich zuerst die Unterseite in RLM 24 "rot" lackiert. Das spezielle rot gibt es nur im richtigen Farbton von XtraColor. Diese Farbe ist auf Kunstharzbasis und trocknet glänzend aus. Das ging eigentlich auch ganz gut, nur musste ich 1 Woche warten, bis die Farbe richtig ausgetrocknet war um weiter zu arbeiten. Als zweite Farbe habe ich das Hellblau RLM 76 (Gunze 417) an den Rumpfseiten und dem Seitenleitwerk aufgebrusht. Die Abgrenzung zum Rot der Unterseite habe ich mich Masking Tape von Tamiya abgeklebt.  Der nächste Arbeitsschritt war das hellgrün RLM 82 (Gunze 422) der Tragflächen und des Rumpfoberteils. Nun folgte das Tarnschema mit Dunkelgrün RLM 83 (Gunze 423). Nach der Trocknung habe ich an den Rumpfseiten die unregelmäßigen Flecken vorsichtig mit  Braunviolett RLM 81 (Gunze 421) und den anderen beiden grünen Farben  nach Vorlage aufgespritzt. Zuguterletzt kam das heikelste der Lackierung. Ich hatte mich nämlich entschlossen, die weißen Streifen der Unterseite nicht mit den beiliegenden Decals zu markieren, sondern zu spritzen. Als erstes musste ich die Abstände ausmessen, danach maskieren und dann vorsichtig die weißen Streifen spritzen. Nach 5 Stunden Arbeit war es getan und ich war mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.

Die Decals sind nach der Originalvorlage aufgebracht. Zum Bauplan von Hasegawa gab's ein paar Abweichungen aber das wurde korrigiert. Die Abziehbilder waren sehr störrig, aber mit etwas Weichmacher von Microset und Microsol hat es toll gefunzt. Ich musste nur mächtig aufpassen, dass es mir die Decals nicht zerbröselt hat.

Die Kleinteile habe ich erst zum Schluß angebracht, da diese bei der weiteren Handhabung schnell abbrechen. Die Alterung des Modells beschränkt sich auf einige Lackabplatzer, ein wenig Washing und etwas Trockenmalen. Mehr bracht man da eigentlich nicht zu machen, da die Maschinen ehr nur sehr Kurz im Einsatz waren.

 

2008 © www.panzerscale.com    Druckversion

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