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Flammpanzer 38 oder Flammhetzer auf Fahrgestell 38(t) von Dragon (6037)

 

Der Flammpanzer 38 basiert auf dem Jagdpanzer 38 "Hetzer" auf Fahrgestell 38(t). Der Bau des Flammpanzer 38 geht auf einen Erlass Hitlers vom November 1944 zurück. Im Dezember 1944 wurden dazu 20 Hetzer aus der laufenden Produktion zum Flammpanzer 38 umgebaut. Der Flammpanzer 38 besaß ein 14mm Flammstrahlrohr und 700 Liter an Flammöl, das durch eine Koebe-Pumpe gefördert wurde. Zur Zündung wurden Zündpatronen benutzt. Die Reichweite des Flammwerfers betrug etwa 50m. Ab Ende Dezember wurden die Fahrzeuge in den Panzer-Flamm-Kompanien 352 und 353 zu jeweils 10 Panzern eingesetzt.

Der Zusammenbau des Modells bereitet keine größeren Schwierigkeiten. Die Passgenauigkeit kann mit gut bezeichnet werden. Dem Bausatz liegt ein kleiner Ätzteilbogen bei, der ich komplett am Modell verbaut habe. An Zurüstteilen habe ich eine Einzelgliederkette von Friul für den Hetzer verwendet. Außerdem noch habe ich noch kleine Halterungen aus 0,2 mm Silberdraht an der Oberwanne angebracht. nachdem das Modell fertig gebaut war ging es an die Bemalung.

Das vom Bauplan vorgegebene sehr eigenwillige Tarnmuster mit vier Farben ist eine echte Herausforderung. Ich habe das Modell zuerst mit dunkelgrau vorschattiert, danach mit einer Mischung aus Tamiya "weiß" und ganz wenig "buff" das Oberteil gespritzt. Danach ging es an das Maskieren. Mittels breiten gelben Abdeckband und einem Kurvenschneider habe ich wolkenförmige "Aufkleber" herausgeschnitten und auf das Modell geklebt. Danach kam die zweite Farbe: eine Mischung aus verschiedenen Grüntönen von Tamiya. Wieder Aufkleber drauf und die dritte Farbe, diesmal das braun, ebenfalls eine Mischung aus Tamiya-Farben. Die letzten Aufkleber drauf und ein schönes Grau als krönender Abschluss. Ich hab dann vorsichtshalber mal 4 Stunden gewartet, bevor ich die Maskierung entfernt habe. Das Entfernen der Markierung bereitete keine Schwierigkeiten. Bis auf ein paar kleine Stellen, hatte ich ein schönes Wolkenmuster auf meinem Modell.

Einen Tag später ging es an die Alterung. Zuerst einmal eine Schicht "Future" drüber für die Decals. Decals - ich hätte fast in den Tisch beißen können. Die Dinger haben sich in ihre Bestandteile aufgelöst. Das hat mich wieder eine Stunde Puzzle-Arbeit gekostet um die Markierung aufs Modell zu bekommen. Es hat irgendwie geklappt und dank Microsol haftet es auch ohne zu versilbern. Die Alterung (Filter, wasching, drybrushing) am Modell habe ich ausschließlich mit Ölfarben durchgeführt, wobei das Grau den Schwerpunkt bildete. Eine Microbemalung führte ich eigentlich nur an den Stellen mit großer Abnutzung, wie z.B. Werkzeugkasten, Seitenbleche, MG-Schild ... durch. Den Auspuff habe ich mit 2 Komponenten Rost behandelt und danach mit verschieden Pigmenten von MIG eingepinselt. Ein wenig Staub mittels stark verdünnter Farbmischung aus Schwarz, braun und Grau im Fahrwerkbereich und etwas Pigmente bildeten den Abschluss der Arbeiten.

Fazit:  Das Ganze mit Matt von Modelmaster versiegelt und fertig ist ein schönes Modell, das eigentlich doch ein kleiner Exot ist.

 

2008 © www.panzerscale.com     Druckversion

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