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128 mm Sf.L/61 (Pz.Sf.V) "Sturer Emil" von Trumpeter (370)

Ich möchte Euch mein neustes gebautes Modell vorstellen. Es ist die 128 mm Sf. L/61 (Pz.Sf.V) „Sturer Emil“ von Trumpeter. Ich hatte den preiswerten Bausatz durch einen Modellbaufreund erworben und im Urlaub im Sommer 2006 angefangen zu bauen. Da ich noch einen zweiten Bausatz mit sehr vielen Zurüstteilen auf Lager habe, hatte ich mich entschlossen diesen Emil aus der Kiste zu bauen, um den Bausatz auszutesten. Der Bausatz ist fein detailliert und eigentlich auch sehr passgenau. Was stört sind die vielen Angüsse und die Trumpeter übliche sehr weiche Plaste. Der Bau dieses „Exoten“ ging schnell und ohne Probleme voran, sodass auch schnell mit der Bemalung anfangen konnte.

Schon beim Bau stellte ich fest, dass ich die Wanne, die Lafette, das Rohr und die komplette Inneneinrichtung als Bauabschnitte separat bemalen musste und erst zum Schluss alles zusammenkleben konnte.

Ich grundierte die einzelnen Bauabschnitte mit Tamiya mattschwarz, um eventuelle Fehler beim Zusammenbau zu sehen und um eine dunkle Grundfarbe zu erhalten. Als nächstes sprühte ich auf alle Kanten, Ecken und Absätze eine Mischung aus German Grey (052) und Panzer Grey (056) von Vallejo-Air. Im Weiteren wurde mit Tamiya German Grey XF-63 das gesamte Modell dünn übernebelt und durch Zugabe von Tamiya Dark Sea Grey XF-54 die mittleren Bereiche der Bleche aufgehellt. Nach gründlicher Durchtrocknung von 24 Stunden begann ich mit einem Washing mit der Ölfarbe Umbra Gebrannt von Van Gogh. Wichtig dabei ist, die Stellen wo Ölfarbe eingesetzt wird, mit Balsamterpentin einzusprühen um einen gleichmäßigen Verlauf der Farbe zu haben. Nach Durchtrocknung folgte ein Trockenmalen mit Vallejo Medium Sea Grey (158) und Graphit-Pulver. Die darauf folgenden Verstaubungen erreichte ich mit den Pigmenten Light Rust, Europe Dust, Light Dust und Brick Dust von MIG.

Die Vinyl-Ketten wurden mit Auspuff-Metall von Model-Master gebrusht. Danach kam ein Washing mit stark verdünnter Rost-Farbe von Gunze. Auf die noch nasse Farbe wurde zerstoßene Pastellkreide von Rembrandt aufgebracht und mit Aluminium von Modell-Master Trockengemalt. Der Auspuff wurde mit 2 Komponenten Rost behandelt und mit MIG Light Rust leicht eingestaubt. Alle Zeichen wurden mittels Schablone aufgesprüht. Zum Abschluss wurde das Modell mit Acryl-Holzlack matt (Baumarkt) versiegelt.

 

Fazit: Abschließend kann ich sagen, dass man das Modell aus der Schachtel bauen kann. Unbedingt empfehlen würde ich aber eine andere Kette (Friul, Modelkasten oder Lion Marc) und ein gedrehtes Rohr (Armorscale, Schatton). PE sind eigentlich nur notwendig, wenn man die Kettenbleche verbeulen will, oder wenn man ein Detailfreak ist.

 
2007 © www.panzerscale.com   Druckversion 

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