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die Kettenglieder werden zusammengeklebt und am Modell in Form gebracht die fertigen Ketten (MagicTracks)zur Lackierung  und Alterung wieder demontiert Unterlegklotz (Holz aus einer Leiste) mit Halterungen aus PE hintere Kotflügelklappe als PE und das Dragon Originalteil Die Teile der vorderen Kotflügel sind verlötet. hält viel besser als als verklebt Wanne im Rohbau mit Zimmerit und Ätzteilen Hinteransicht der Wanne mit angebrachten Ätzeilen

Die linke Seite bestückt mit allen Werkzeugen und Abschleppseil Ein Detailfoto des Hecks beachte, die Werkzeughalter und Flügelmuttern Das Modell ist nun bis auf ein paar Kleinigkeiten, zur Lackierung fertig von der anderen Seite Verschmutzungen mit Rubens-Strukturpaste Vorschattierung mit Panzergrau von Tamiya das Tarnschema ist aufgebracht, Kreuze sind aufgespritzt
das erste Washing mit stark verdünnter Ölfarbe "Umbra gebrannt" setzen der Filter mit Ölfarbe "Olivgrün, Neapelgelb dunkel und Weiß" nach dem Trockenmalen und dem Aufbringen von leichten Roststellen Hinteransicht, Verschmutzungen wurden angebracht das chipping wurde angebracht und Werkzeug teilweise bemalt Draufsicht von vorn Detailbemalung fehlt nur noch am Turm Draufsicht von hinten, Motorgitter wurde leicht abgedunkelt

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Sd.Kfz.182, Tiger II von Dragon Premium (6312)

 

Im Februar und März 2007 baute ich im Auftrag für einen Kollegen ein Modell aus dem exzellenten Dragon-Kit (6312) in der Premium Edition. Als Zurüstteile benutzte Fotoätzteile von Voyager (35025) und das Zimmerit-Set von ATAK (35025). Wenn man ein richtig gutes Modell dieses Tigers II bauen will, sollte man schon die Ätzteile verwenden. Das Zimmerit ist Pflicht, da auf allen ausgelieferten Königstigern mit Porscheturm Zimmerit aufgebracht war. Als Ergänzung könnte man noch eine Friul-Kette (ATL-22) verwenden, aber ich wollte unbedingt die neuen MagicTracks von Dragon, die den Bausatz beiliegen ausprobieren. Diese Ketten kann ich empfehlen und mit etwas Nacharbeit kann man daraus eine sehr gute Panzerkette bauen. Der Zusammenbau und die Alterung dieser Ketten habe ich in dem Beitrag "Bemalen von Panzerketten" in der Rubrik: "Tipps & Tricks" ausführlich beschrieben. Mit den nachfolgenden Fotos möchte ich den Bau dieses schönen Bausatzes dokumentieren.

Ich habe den Bausatz wie in der Bauanleitung beschrieben, mit dem Bau des Fahrwerk angefangen. Nachdem ich die verschiedenen Räder zusammengebaut hatte, ging es an den Zusammenbau der Einzelkettenglieder. Diese Kettenglieder müssen unbedingt an den späteren Innenseiten verschliffen werden, da doch noch kleine Angüsse aus der Produktion zu sehen sind. Das Zusammenkleben der einzeln Glieder mit Plastikkleber sollte schnell hintereinander erfolgen. In Form gebracht werden die Ketten direkt am Fahrwerk. Dazu habe ich sämtliche Räder mit Holzleim lose an der Unterwanne befestigt (Foto 2). Nach dem Aushärten des Klebers, können so die Ketten und die Räder wieder vom Panzer zur Weiterbehandlung entfernt werden (Foto 3). Der nächste Arbeitsschritt, war das Aufbringen des Resin-Zimmerit von Atak an die dafür vorgesehenen Flächen. Dieses hervorragend gegossene Zimmerit klebte ich mit Cyanoacrylat-Kleber (Sekundenkleber) vorsichtig an das Modell. Dazu wird die Unterseite des Resin vorsichtig mit Schleifpapier aufgeraut und dann an einem Punkt am Modell angeheftet. So hat man die Möglichkeit die dünnen Resinplatten besser an das Modell anzupassen. Wenn alles passt, kann man den Kleber mittels einer Spritzenkanüle vorsichtig zwischen Resin und Plaste laufen laufen lassen und danach festdrücken. (Vorsicht was einmal klebt, geht nicht wieder ab). Als nächstes komplettierte ich das Modell mit allen notwendigen Teilen und ersetzte wie in (Foto 4-12) gezeigt, die meisten Kleinteile mit Fotoätzteilen von Voyager.

Als diese Arbeitsschritte fertig waren, habe ich die Innenseiten der Wanne, das Heck und die Unterfront mit Strukturpaste von "Nerschaufarben" kleinen Sandkörnern und feinen getrockneten Naturgras mit einem groben Pinsel aufgetupft, um somit eine gewisse Verdreckung darzustellen (Foto 13). Die Strukturpasse könnte auch eingefärbt werden und nachträglich angebracht werden. Das Gras habe ich zusätzlich noch mit dünn aufgesprühten Wasser-Holzleimgemisch fixiert. Gleiches wurde an den Rädern und Teilen der Kette aufgebracht.

Als alles ordentlich durchgetrocknet war, habe ich mit der Bemalung begonnen. Mein Modell soll einen Panzer der sPzAbt 506 mit Zweifarbtarnschema wie er 1944 zur Verteidigung von Arnheim eingesetzt wurde darstellen. Als ersts wurde hell grundiert und dunkel vorschattiert (Foto 14). Als zweites folgte das Auftragen mehrerer Schichten Dunkelgelb (Mischung aus Tamiya XF .... und Spiritus), wobei der Farbauftrag wolkig sein sollte und zur Mitte aufgehellt. Das grüne Tarnschema habe ich dünn mit einem Bleistift vorgemalt und dann mit einer Mischung aus Tamiya XF ..... aus der Hand aufgespritzt. Wichtig dabei ist, die Farbe gut zu verdünnen und mittels richtigen Druck vorsichtig zu sprühen. Die Arbeitszeit für das Tarnschema betrug ca. 4 Stunden (Foto 15). Die Kreuze habe ich mit den sehr guten Schablonen von "Lion Roar" aufgespritzt. Im weiteren folgten ein grobes Washing des gesamten Modells mit Ölfarbe "Umbra gebrannt" wobei nach dem Filtern mittels Ölfarbe noch einige Detail-Washings folgten (Foto 17-18). Nach guter Durchtrocknung von ca. 24 Stunden erfolgte ein selektives Trockenmalen mit Enamelfarben "Mittelgrau, Ocker und hellem Grün". Als nächstes brachte ich einige Flugroststellen und Flecken, mit in Leinöl gelöster Pigmente von MIG in verschiedenen Farbtönen auf. Das gibt den Grundfarben etwas Abwechslung und zeigt auf, dass der Panzer in Gebrauch war. Weiterhin habe ich kleine Lackabplatzter mit einem feinen Rotmarderpinsel und Valejo-Color 922 vorsichtig aufgemalt. Dabei sollte man sich auf die Stellen beschränken, die durch Gebrauch im Mitleidenschaft gezogen wurden sind. Die Bemalung des Schlamm und Dreck am Fahrwerks habe ich mit verschiedenfarbigen dunklen Farbbrühen aus Pigmenten, Balsamterpentin und Acrylfarben mit dem Pinsel und auch mit Airbrush aufgebracht. Als letztes wurden alle blanken Metallstellen am Fahrwerk und an der Kanone mit Graphit und mit einem Silberstift von Karismacolor bemalt. Die kleine Base, ist ein Frühstücks-oder Abendbrotbrett mit eingefärbter Strukturpaste, Naturgras, Klempner-Hanf und Meerschaum.

Fazit: Ein Top-Bausatz aus dem man mit etwas Erfahrung, einigen Zurüstteilen und viel Geduld ein Super Modell dieses schnittigen Panzers bauen kann.

 

2007 © www.panzerscale.com   Druckversion

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